Psychisch fit trotz Corona-Isolation – Tipps für den Alltag

Mit einer auferlegten Isolation können psychosoziale Belastungen einhergehen. Dazu gehören. Ängste und Sorgen vor eigener Ansteckung, die Sorge um nahestehenden Personen, denen man nicht beistehen kann, das Gefühl, ausgegrenzt zu werden, Einsamkeit, Anspannung und Schlafstörungen. Was kann in dieser Situation helfen?

  • Weniger Nachrichten konsumieren: Bringen Sie sich ein- bis zweimal täglich auf den neuesten Stand, das reicht. Nutzen Sie verlässliche Quellen wie WHO, RKI und Behörden. Ständiger Nachrichtenkonsum kann Sie unnötig verunsichern.
  • Indirekt in Kontakt bleiben: Auch wenn Sie keinen direkten Kontakt zu Personen haben dürfen, bleiben Sie mit Freunden und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder andere Medien in Verbindung.
  • Stress durch Sport abbauen: Nutzen Sie auch in der häuslichen Isolation die Möglichkeit Sport zu treiben, beispielsweise mit einem Heimtrainer. Oder machen Sie einfache Gymnastik und Yogaübungen. So bleiben Sie fit und können negativen Stress abbauen.
  • Sinnvoll beschäftigen und den Alltag strukturieren: Vom Aufstehen, Verpflichtungen erledigen bis hin zu den Mahlzeiten können Sie sich den Alltag strukturieren. Kümmern Sie sich um Ihre Hobbies, bewegen Sie sich, sprechen Sie mit Freunden und Familie oder kochen Sie sich mal etwas Aufwendigeres. Es fühlt sich gut an, etwas zu tun.
  • Sich Hilfe holen: Nutzen Sie vorhandene telefonische Hilfsangebote. Unsere EUTB steht Ihnen täglich von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr zur Verfügung. Wir beraten Sie auch gerne individuell zu Fragen der Alltagsbewältigung und geben Ihnen einen Überblick über telefonisch erreichbare Hilfsangebote. Sie erreichen uns unter: 0911/507 123 16 oder info@vincentro-mfr.de
  • Den Mitmenschen helfen: Wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen, helfen Sie Ihren Mitmenschen. Dies kann auch Ihnen viel Stabilität und Sinnhaftigkeit in dieser Zeit geben. Über verschiedene Internetseiten und Nachbarschaftshilfen (beispielsweise nebenan.de) kann man seine Hilfe anbieten.
  • Positiv Denken und Schönes nicht vergessen: Seien Sie kreativ und tun Sie Dinge, die Sie sonst nicht tun. Vergessen Sie nicht Schönes in ihren Alltag zu integrieren, wie lesen, Serien gucken, Balkon bepflanzen oder Yoga. Versuchen Sie das Positive in der Krise zu sehen. Es hilft, neue Situationen als Chance zu sehen.